Momo ist das alles viel zu viel

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"Momo ist das alles viel zu viel"
Illustration: Jasmin Sturm
Text: Anna Mendel
Sensitivity Reading: Jasmin Dickerson & Cheyenne Wiley
Verlag: Monikafuchs Verlag
- Geschenk der Autorin -

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Fazit der Auszählung:

Es sind sehr viele Regenbögen und Brokkoli in diesem Buch.

Über das Buch:

Es gibt Tage, da geht es mir wie Momo: Alles ist zu viel. Da hilft bei mir nur Abschottung und konsequente Selbstfürsorge in Form von 'Ich mache selbstbestimmt Dinge, die mir guttun und bei denen ich die Kontrolle über alles habe'.

Momo ist Autist und er reagiert sehr sensibel auf Reize und Veränderungen. Auch er muss sich dann abschotten und er und seine Eltern haben Strategien um damit klar zu kommen. Das Buch gibt uns einen Blick in seinen Kopf, damit wir verstehen was in ihm vorgeht.

Manche von uns können das vielleicht sogar super nachvollziehen, andere nicht und die haben hier die Möglichkeit dazuzulernen.

Das Buch zeigt verschiedene Alltagssituation, wie sie bei allen Kindern vorkommen können. Nur ist Momo Autist und die Situationen überfordern ihn alle aufgrund von Lautstärke, Anderssein, Aufregung, sensorischen Dingen und Veränderung.

Gleichzeitig ist das Buch hochpolitisch. Jasmin Sturm hat so viele Details eingezeichnet, die klar zeigen dass dieses Buch nur was für allemenschenliebende, feministische Menschen ist. Ich liebe es. Außerdem findet man viele andere Werke der beiden Erstellerinnen darin ❤️

Das Buch hat vorne und hinten Begleittexte, die uns helfen Momos Welt zu verstehen.

Warum habe ich das Buch?

Weil Anna der Meinung war, dass ich mich darüber freuen würde und ich bin den ganzen Tag dann wie ein Honikuchenpferd grinsend rumgelaufen.

Warum solltet ihr das Buch euch anschauen?

Weil es Brücken baut zwischen autistischen und allistischen Menschen.

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Wie schön, dass es mich gibt