Gezählt wurde in:
"T-Rex"
Illustration und Text: Julia Ocker
Verlag: Kindermann Verlag
- Rezensionsexemplar -
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Fazit der Auszählung:
Keine Arbeit - Keine Zählung der Arbeit
Über das Buch:
Die Geschichte ist schnell erzählt: Ein T-Rex geht mit 3 Affen zu seiner ersten Basketballstunde. Alle 4 sollen Übungen machen, die Arme des Dinos sind jedoch zu kurz dafür. Die Affen lachen ihn aus. Der Dino wird richtig wütend, brüllt und tritt den Ball ganz fest. Die Affen sind sehr erschrocken. Der Trainer ist beeindruckt von dem Schuß und ab dann darf der T-Rex eben mit den Beinen spielen und alle sind glücklich.
Ich finde es gut, dass am Ende eine passende Lösung gefunden wurde. Ich finde es mehr als schade, dass der Trainer sich nicht vorher darüber Gedanken gemacht hat und das Training von Beginn an passend für den T-Rex geplant hat. Oder dass er nicht eingreift als die 3 Affen den T-Rex auslachen.
Ich habe gerade das Gefühl, dass ich viel zu viel in das Buch hinein interpretiere. Es geht ja grob darum, dass man zum einen andere nicht auslachen soll und zum anderen, dass jeder halt einfach andere Talente hat. Aber die Abwesenheit der Trainers erinnert mich an Situationen aus meiner Kindheit...
Das Leben ist halt einfach nicht so unkompliziert wie in solchen Kinderbüchern. Da hören die Mobber nicht auf zu mobben nur weil man an der einen Stelle Talent zeigt.
Warum sollten wir dieses Buch vorlesen?
Weil man damit mit Dinofans (oder Affenfans) über die Situationen reden kann wo es nicht in Ordnung ist über Dinge zu lachen. Und vor allem lachen wir Menschen nicht aus!
Und wir Erwachsenen achten darauf wie Kinder, die anders sind (und das Anders-Sein kann auch bedeuten, dass sie eben nicht extrovertiert sind), vom Rest der Gruppe behandelt werden.
Das Buch ist süß, es will Kindern was beibringen. Es trifft mich halt persönlich gerade an einer Stelle, die weht tut. Soviel dazu, dass das nur Kinderbücher sind...
Mein Kind findet es super. Vor allem weil da ein T-Rex drin vorkommt.