Gezählt wurde in:
"Lass mich in Frieden!"
Illustration: Tobias Krejtschi
Text: Karin Gruss
Verlag: Tyrolia Verlag
- Rezensionsexemplar -
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Fazit der Auszählung:
Beide Eltern begleiten die Kinder und teilen sich die Carearbeit. Sowas ist immer positiv.
Über das Buch:
Die zwei Kinder haben unterschiedliche Probleme in der Schule. Ein Kind möchte dazugehören und braucht dafür ein bestimmtes Kleidungsstück, welches jedoch noch in der Wäsche ist und das andere Kind muss Dinge mit einer Freundin klären, die schwierig anzusprechen sind. Dementsprechend liegen die Nerven blank und die Eltern versuchen den Kindern zuzuhören.
Am Ende löst die Schwester das Problem des Bruders und der Bruder das Problem der Schwester und die Eltern stellen fest, dass sie besser kommunizieren müssen.
Irgendwie sind alle Probleme in diesem Buch Kommunikationsprobleme, aber wenn ich mein Leben so betrachte, dann sind viele Probleme Kommunikationsprobleme. Der eine hat was gesagt, was man falsch verstanden hat - jemand hält sich nicht an die getätigte Zusage - es werden Versprechungen gemacht und nicht eingehalten - man hat was im Kopf und der andere kann nicht Gedankenlesen und dadurch hat man selbst Erwartungen und es würde leichter sein, wenn man mal alles aussprechen könnte - und so weiter.
Es ist wichtig, dass wir lernen vernünftig und ausreichend miteinander zu kommunizieren und dabei können, nein müssen natürlich auf Gefühle zu Tage kommen. Und ja, manchmal knallt es auch in den besten Beziehungen, aber dann weiß man, dass man da mal genauer hinschauen muss.
Vielfaltstechnisch bietet das Buch nicht viel.
Warum habe ich das Buch angefragt?
Weil auf dem Cover ein wütendes Kind (was ich als Mädchen lese) abgebildet ist und Mädchen und Wut, dass ist ja immer so eine Sache. Ich finde, dass die Darstellung dieses Kindes wirklich gelungen ist.
Das ganze Buch ist gut. Es ist jetzt nichts, was wir 100x mit unseren Kindern vorlesen, aber um darüber zu sprechen, wie man solche Probleme löst, ist es super.